Archive für September 2011

Ein kleiner Ausflug zum Mummelsee

Eigentlich ist der Mummelsee wirklich schön. Manchmal finden das halt einfach zu viele Menschen gleichzeitig. Und dann ist der Mummelsee leider etwas überlaufen. Vor allem am Wochenende.

Aber unter der Woche ist der kleine See mit seinen Nixen einen Besuch wert. Und sobald man den Parkplatz verlässt und den Spaziergang rund um den See startet kann man auch da in Ruhe spazieren. Der Blick auf das dunkle Wasser des Sees, umgeben von den grünen Hängen der Karwand, lassen einem ganz ruhig werden.

Um den Mummelsee ranken sich natürlich auch viele Sagen und Gedichte, sogar Eduard Mörike wurde vom See inspiriert. Hier hab ich dir zwei Links gesetzt. Einmal zur Mummelseesage und einmal zu Mörikes Gedicht.

http://de.wikisource.org/wiki/Die_Geister_am_Mummelsee
http://www.mummelsee.de/de/erlebnis/mummelsee/mummelsee.htm

Am besten besuchst du den See selbst einmal und machst dir ein Bild.

Ich fahre jetzt übrigens in Urlaub. Wohin? I bleib do, wos am schensta isch - em Ländle, wander a bißle, gang guat essa ond lass älle drei grad sei!

Also bis en drei Wocha! Gruß Ellen

Der Auerhahn

Der ist unser Wappentier im Landkreis Freudenstadt. Und warum? Weil es ihn hier gibt!

Und warum hält sich der bei uns auf? Nein - nicht wegen der guten Höhenluft. Herr Auerhahn und Frau Auerhenne mögen es erstens ruhig (was es bei uns ist) und zweitens gefällt ihnen unser Nahrungsangebot bestehend aus Heidelbeeren, Heidelbeerblättern und anderen Grassamen. Ausserdem lieben sie den dichten Wald, weil man sich hier gut verstecken kann.

Aber sieht man den Auerhahn überhaupt, wenn der so scheu ist? Ja, den sieht man, am leichtesten morgens früh. Allerdings kann man nicht sicher sagen, daß er genau an der Stelle ist. Man braucht einfach ein bißchen Glück zum Auerhahnsehen! Ich hatte das Glück, als ich ziemlich früh am Morgen vor ein paar Jahren eine kleine Wanderung vom Ruhestein hinunter an den Wildsee unternommen habe. Und als ich wieder beim Aufstieg war in der frühmorgendlichen Stille, rauschte es auf einmal gar fürchterlich neben mir und so in Kopfhöhe kam der Auerhahn angeflogen - nicht dass er mir was tun wollte - aber ich hab mich geduckt. Er war beeeindruckend groß.

Und erst vor kurzem sah ein ein Auerhahnmädchen. Mitten im Dorf. Es hat geschüttet ohne Ende, man konnte kaum die Hand vor Augen sehen, wie man so schön sagt und ich bin trotzdem zum Altpapiercontaier auf dem Kniebis gefahren. Ich komme dort langsam angerollt und sehe den Vogel da sitzen - im ersten Moment dachte ich eine Ente - aber beim zweiten Blick sah ich, daß es eine Auerhenne war. Einen dritten BLick hat mir das Tier aber nicht erlaubt, geschweige denn, meinen Foto herauszuholen.

Und dann gibt es noch die Begegnung meines Nachbarn mit dem Auerhahn -  die war aber nicht so nett - der Auerhahn hat nämlich sein Revier verteidigt und war dabei gar nicht zimperlich. Es flog sogar dem sich zurückziehenden Heidelbeersammler hinterher.

Und vor kurzem haben mir Gäste erzählt, sie haben am Glaswaldsee einen Auerhahn getroffen und der sei gar nicht ängstlich gewesen. Fast zum Fotographieren hätte der sich aufgestellt. Ich habe unsern Ranger gefragt, kann das sein? Ja sag der, es gibt zwei weniger schüchterne Hähne an der Schwarzwaldhochstraße. Aber auch da braucht man Glück dass man sie kennenlernen kann.

Ich wünsch dir Glück bei der Auerhahnsuche - bis dahin findest du hier einige Infos.

http://de.wikipedia.org/wiki/Auerhuhn                             Grüßle Ellen

Ein kleines Stückchen Westwegwandern

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Heute nehme ich dich mit auf eine kleine Westwegtour. Mir träumt es ja schon, einmal Zeit zu haben, den ganzen Weg gemütlich am Stück zu erwandern! Sehr wahrscheinlich im Ruhestand oder so :-)

Mit dem Bus bin ich morgens zum Schliffkopf gefahren. Dort habe ich mir erstmal eine Tasse Kaffee gegönnt! Und dann bin ich den kleinen Berg hinter dem Hotel hinauf gestiegen und habe den Blick über den Schwarzwald genossen. Ein wunderschöner Platz. Übrigen ein traumhafter Platz für eine Sonnenaufgang im Winter (heißen Tee nicht vergessen).

Nach dem geruhsamen Einstieg in meinen Wandertag habe ich mich in Richtung Süden gewandt und bis losspaziert. Über das Steinmäuerle ging es erstmal abwärts in Richtung Lotharpfad durch die klassiche Grindenlandschaft, die jetzt zu ihrer schönsten Jahreszeit aufblüht. Die Heide blüht, das Pfeiffengras leuchtet tief orange und die Fichten darin bilden mit ihrem satten Grün einen herrlichen Kontrast.

Beim Lotharpfad an gekommen schau ich hinab ins Rheintal. Leicht diesig scheint es da unten, und nochmals mehr freue ich mich an der frische Luft hier oben. Heute weht allerdings echt ein frischer Wind. Aber so mag ich das.

Weiter gehts es über die Schwarzwaldhöhe, mal mit Blick ins Tal, mal durch dichten Wald. Über die Schwarze Laache komme ich dann zur Röschenschanze kurz vor der Zuflucht. Man kann die Verteidigungsanlage, gebaut in den Jahren 1794 - 96, immer noch gut erkennen. Zwei sternförmige Wälle, der Graben z.Teil mit Wasser gefüllt. Die Truppen Napoleons sollen die Schanze dann eingenomen haben. Also jetzt beim Aufschreiben meiner Wanderung habe ich nach der Geschichte gesucht - aber so richtig Klarheit fand ich nicht. Vielleicht hast du ja Lust und Laune mal zu recherchieren, was mit dieser Schanze los war.

Ich laufe auf jeden Fall weiter zur Zuflucht - die letzte Strecke über die mir liebsten Wege - kleine Pfade.

Ab der Zuflucht gehts dann weiter in Richtung Heimat, nämlich zum Kniebis.

Und bevor ich nach Hause gehe, schau ich mal kurz bei Paul, dem Juniorchef, im Waldblick vorbei und genieße dort im Garten zum Abschluss ein gut gekühltes Weizenbier.

Also das war ein echt toller Tag! Ich hoffe bei dir auch. Gruß Ellen

Gemütliche Radtour - für Groß und Klein

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Vor kurzem kam eine junge Familie mit zwei Kindern und die wollten Radfahren. Da wurde schnell klar, das ist gar nicht so einfach. Langweilig darf’s nicht sein, zu anstrengend auch nicht und zu lange schon gar nicht.

Also hab ich mir darüber Gedanken gemacht und kam zum Schluss zu der Tour zum Zwieselberg und wieder zurück. Die Strecke ist ganz einfach ab hier über den Salzleckerweg bis zur Krummen Buche. Kaum Steigungen oder Abfahrten und sogar geteert. Ab Krumme Buche dann über einen schönen festen Waldweg zum Zwieselberg. Hier kann man einkehren und ein Eis essen oder sich im Dorfbrunnen die Füsse kühlen.  Für den Rückweg habe ich dann die Stecke über den Hütterichweg ausgesucht.

Meine Besuchsfamilie ist die Strecke dann auch gefahren und kam zufrieden wieder zurück. Hier kannst du dir die Strecke übrigend direkt herunterladen, am besten mit dem Browser Mozilla.  http://alpregio.outdooractive.com/ar-freudenstadt/de/alpregio.jsp#i=8590399968764588146&tab=TourTab

Du kennst die Strecke und hast eine Idee, was man unterwegs ansehen kann? Ich freu mich über Post! info@kniebis.de

Gruß Ellen 

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